Der neue Audi #A3 – Pressevorstellung auf Mallorca #fb

Audi_A3

hier in salzburg hagelt und gewittert es. ich bin ja ein winterfan, aber ende mai darf’s dann schon ein bisschen sonne und sommer sein. da kommt mir die einladung von audi ganz recht: probefahrt des neuen audi a3. und zwar nicht irgendwo, sondern auf mallorca. morgen früh geht’s für mich auf die insel und dann darf der wagen den ganzen tag auf herz und nieren geprüft werden.

warum gerade ich? ja, warum denn nicht? in deutschland sprießt ein autoblog nach dem anderen aus dem boden. also warum sollte nicht auch ich über autos schreiben. nein, ich werde aus diesem blog kein reines autoblog machen. dafür hab ich neben meinem job wohl eher nicht genug zeit. aber ab und an über autos schreiben, kann ja nicht schaden. ich bin ein autofan, von klein auf. da hat mein dad wohl auch viel beigetragen. der war auch ein autonarr, hatte einen uralten mercedes und auch mal einen porsche. mein schönes xr3i cabrio war auch mal seins und dann mein erstes eigenes auto und es fährt heute immer noch.

aber kommen wir zum neuen a3, in dem ich morgen über mallorca cruisen werde. die vorbereitung von audi ist wirklich sehr gut. es gibt ein einführungsvideo, in dem ein paar routen und hotspots vorgestellt werden und man schon mal einen eindruck vom wagen bekommt. zusätzlich gibt es schon jetzt ordentlich fotomaterial, das zur verfügung gestellt wird. mein flug geht morgen ab münchen – dort hat audi einen eigenen check-in-schalter für die teilnehmer eingerichtet und einen flieger gechartert. nach münchen fahre ich mit dem zug, 1. klasse versteht sich. übernachtet wird auf mallorca natürlich auch in einem standesgemäßen hotel – fotos davon folgen dann morgen! ;)

aber natürlich will ich auch euch zumindest ein bisschen teilhaben lassen. ich habe euch heute morgen bei twitter und facebook gefragt, was euch so am neuen a3 interessiert. und nein, ich werde die airbags und die knautschzone nicht austesten. aber ja, ich werde definitiv schauen, ob bluetooth und andere spielereien funktionieren. vor allem auf das neue mmi bin ich gespannt. da es auf mallorca ja auch berge und serpentinen gibt, werde ich sicher auch testen, ob der a3 “schnee(engel)-mobil”-tauglich ist. mal sehen, wie viele schneeflocken er auf der schneemobil-skala erreicht! ;) wenn euch noch etwas einfällt, was ihr wissen oder sehen wollt, könnt ihr mir bis morgen früh gerne noch eure wünsche äußern.

mal sehen, was mich morgen auf mallorca so erwartet. auf jeden fall heißt es früh aufstehen, mein zug geht um 05.45 uhr – und das am “herrentag”… aber ich werde am abend dann am pool sicher mal kurz auf den herrentag anstoßen. ;)

Das Internet macht einsam – für die, die nicht dabei sind – Nachbericht zur #rp12

Startflausch

ja – unheimlich einsam macht dieses internetz. wie man am wochenende mal wieder in berlin bei der re:publica sehen konnte. </ironie>

gerade bei der re:publica sieht man es von jahr zu jahr immer deutlicher: internetz, social web usw. sind nicht mehr nur themen für nerds, geeks und stubenhocker. dieses jahr fiel mir vor allem am ersten tag die anzugträger-dichte auf. in den nächsten tagen war sie dann nicht mehr so groß – vielleicht, weil ihnen aufgefallen war, dass der dresscode anders aussah, vielleicht weil sie dann doch keinen bock mehr hatten oder warum auch immer. auch die “hipster” waren dieses jahr deutlich besser vertreten. sind jetzt aus den nerds und geeks einfach hipster und anzugträger geworden? sind die hipster und anzugträger nerds und geeks geworden? sind nerds und geeks inzwischen normal geworden? ist dieses internetz inzwischen normal geworden? ist es eine mischung aus allem? fragen über fragen – die ich jetzt hier auch einfach mal so im raum stehen lassen will. vielleicht fällt euch ja dazu was ein…

was mich auf jeden fall wieder einmal begeistert hat, war das netzwerken am rande. wobei netzwerken irgendwie komisch klingt in dem zusammenhang. “netzwerken” erinnert mich immer so an typische kongresse, messen, fortbildungen. an so veranstaltungen, wo man oft auf xing-nutzer trifft. die, die einen anschreiben, weil man im profil doch die gleichen interessensgebiete hätte und vielleicht könnten sich daraus ja “synergien ergeben”. ja nee. nennen wir das netzwerken lieber “nette menschen treffen, mit bekannten und freunden reden” – zwar lang, trifft’s aber besser. hier kennt man jemanden von twitter, da von dem einen oder anderen barcamp, hier trinkt man mal was mit alten kollegen und kolleginnen, dort trifft man sogar mal einen alten schulfreund. alles möglich, alles super locker, alles super nett. man könnte fast sagen: “flauschig”. ;)

diese treffen sind auch der hauptgrund für mich, warum ich auf veranstaltungen wie die re:publica oder auch barcamps gehe. ehrlich gesagt erwarte ich davon wenig neues – was die themen betrifft. wer seinen reader gut sortiert hat und den richtigen leuten bei twitter o.ä. folgt, wird die neuesten entwicklungen sowieso schnell aufschnappen und verfolgen können. die menschen sind für mich der faktor, die das ganze spannend und abwechslungsreich machen. und ich finde es auch nicht schlimm, wenn man öfter die gleichen sieht. dadurch ergeben sich oft viel tiefergehende gespräche und diskussionen.

ich war aber natürlich auch in ein paar sessions. meine highlights unter anderem: sascha lobo, katie jacobs stanton und auch steffen seibert. gut, gerade über sascha lobo kann – oder wohl besser: ist man geteilter meinung. und sicher, “ein sascha allein macht noch keinen blog” – da gebe ich robert vollkommen recht. doch schafft der typ es einfach irgendwie eine breitere masse mit seinen thesen, provokationen und behauptungen zu erreichen. und ja, er amüsiert mich auch einfach. wenn man im viel genannten “klassentreffen”-sprachumfeld bleiben will, ist er halt der klassenclown. meiner meinung nach ein sehr wichtiges element einer funktionierenden klassengemeinschaft. und manchmal hilft er auch einfach zu erkennen, dass man sich selbst nicht ständig immer so wichtig nehmen muss.

mein fazit: super veranstaltung. super organisiert (über das wlan reden wir einfach nicht). super location, die trotz größe und weitläufigkeit doch irgendwie eine gemütliche atmosphäre schaffte. super leute. ich freue mich aufs nächste jahr!

Sponsored: Spark7 stellt sich dem Härtetest

Screenshot_YouTube_Spark7

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banken sind ja nicht gerade die unternehmen, die als besonders hip, jung und frech gelten. vor allem wecken sie in mir immer wieder das bild des anzugträgers. ein bisschen steif halt. die erste bank und sparkasse, besser gesagt ihre “jugendmarke” spark7, versucht das image immer mal wieder etwas aufzupolieren. sollte man als jugendmarke vielleicht auch.

morgen – bitte fragt mich nicht, warum sie gerade den ersten april als starttermin wählen – starten sie mit einer neuen kampagne, dem “spark7 härtetest“. ein team aus vorab gecasteten mitarbeitern bzw. kundenbetreuern müssen sich verschiedenen herausforderungen stellen. zum anfang mussten sie zum beispiel gegen einen eishockey-nationalspieler auf dem eis antreten und ein tor erzielen.

andere aufgaben, denen sie sich quasi als vorbereitung schon stellen mussten: bodyflying, snowboard, bankcardtennis, tanzen und luftguitarre. alle nachzuschauen u.a. auf dem dazugehörigen youtube-channel oder auch der microsite. alles was jetzt kommt, soll user-gesteuert passieren. die user sollen sagen, welchen herausforderungen das team sich künftig stellen soll. aus den vorschlägen werden die besten ausgewählt und alle drei wochen entsprechende clips gedreht. als anreiz gibt es natürlich auch etwas gewinnen: die verfilmte idee wird zum beispiel mit 500 euro belohnt, ideengeber, die in die engere auswahl kommen, bekommen ein smartphone.

ich finde den ansatz gelungen. vor allem auch, wie sich die mitglieder des teams teilweise vorstellen. sie reden im kurzen vorstellungsvideo mit ihrem akzent, wirken dadurch auch authentisch. eine facebook-app gibt’s auch – wobei sich der inhalt der app eher auf die inhalte der microsite beschränkt. da hätte man vielleicht noch auf die sozialen features zurückgreifen können – vor allem der “empfehlen”-button würde sich anbieten, wenn man denn auf viralität einer solchen kampagne hofft.

die kampagne ist in meinen augen gut aufgestellt, es gibt genügend kanäle, über die sie gespielt wird. aber letztendlich lebt so eine kampagne natürlich von den nutzern und ihren ideen. und auch, wie die aufgebaute community während und vor allem auch nach der kampagne bespaßt wird. nachhaltigkeit ist hier das stichwort.

 

disclaimer: dieser beitrag entstand auf wunsch von spark7. ich wurde für diesen beitrag bezahlt. der wunsch von spark7 war es, die kampagne hier im blog vorzustellen und darauf hinzuweisen.


Das Internet ist kein rechtsfreier Raum: Auch hier gelten die Grundrechte!

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Artikelbild von Daniel Weber (Quelle: flickr.comCC BY-NC-SA 2.0)

lange war’s still hier im blog. zu lange. leider. das hatte mehrere gründe: neuer job, umzug und auch fehlende motivation. doch es hat sich etwas geändert! den job hab ich immer noch (und bin auch immer noch sehr zufrieden damit), aber umgezogen bin ich inzwischen (wenn auch noch nicht komplett eingerichtet) und vor allem habe ich einen richtigen motivationsschub bekommen.

vielleicht könnt ihr euch noch daran erinnern, dass mich jemand angezeigt hat. unter anderem wegen beleidigung, “tatörtlichkeit: internet“. die ganze geschichte hat sich nun sehr lang hingezogen. während dieser zeit standen einige – aus meiner sicht – völlig unhaltbare aussagen im raum. es wurden tatsachen verdreht falsch interpretiert und teilweise sogar falsche informationen gestreut. vielleicht um einfluss auf den verlauf des verfahrens zu nehmen.

unter anderem wurden zum beispiel ereignisse in falsche zeitliche kontexte gesetzt, um mich möglicherweise vor der amtsanwaltschaft im falschem licht darzustellen (stichwort onlineshop “pro juk/jpr”). außerdem wurde auf der fh joanneum – meiner ausbildungsstätte – das gerücht gestreut, gegen mich wäre ein strafbefehl erlassen worden, der mich zu einer geldstrafe (eben wegen der angezeigten beleidigungen etc.) verpflichten würde. dieses gerücht wurde bis in den aufsichtsrat, den betriebsrat und die geschäftsführung weiter getragen. zwar ohne konkret meinen namen zu nennen, aber das ich gemeint war, hätte prinzipiell allen beiteiligten klar sein müssen.

es gab natürlich keinen erlassenen strafbefehl! es gab einen antrag auf erlass eines befehls – gestellt von der amtsanwaltschaft berlin -, mehr aber nicht. und diesem antrag hat der zuständige richter widersprochen!

im groben gesagt (amtssprache ist wie ihr wisst nicht immer das leicht verständlichste) ist der richter der auffassung, dass die von mir getätigten aussagen von der meinungs- und pressefreiheit gedeckt sind. ich hätte weder einen ehemaligen lehrenden der fh beleidigt, noch verleumdet, noch übel nachgeredet, noch eine schmäh-kritik verfasst. ich hätte nicht wider besseres wissens unwahres behauptet oder ehrverletzende aussagen getätigt.

unter anderem wurde mir zum beispiel vorgeworfen, mit folgendem kommentar (den ich unter einen online-artikel als antwort auf einen anderen kommentar gegeben hatte) würde ich die ehre eines ex-lehrenden der fh verletzen:

“da sehen sie mal, wie wenig ich bei dem lehrenden, der inzwischen nicht mehr lehrender ist, journalistisch gelernt habe”

hierbei handelt es sich, so der richter, um eine “bloße meinungsäußerung” betreffend meines eigenen lernfortschrittes. damit macht er deutlich, dass es studenten möglich sein muss, sich (welt-)öffentlich über den eigenen lernfortschritt zu äußern, ohne damit jemanden in seiner ehre zu verletzen.

“das internet ist kein rechtsfreier raum!”, hört man so gerne immer in solchen zusammenhängen. richtig – und das ist auch gut so! denn gerade dann gelten auch grundrechte wie die meinungs- und pressefreiheit.

erschreckend an der ganzen geschichte finde ich allerdings immer noch, von wem ich angezeigt wurde: von einem meiner ehemaligen lehrenden! jemand, der anderen journalistisches handwerkszeug beibringen will. jemand, der von pressefreiheit redet – sie aber offensichtlich einschränken will, wenn es dabei um berichte über ihn geht. jemand, der inzwischen eine eigene firma betreibt, die unter anderem “know-how zu medienpraktischen fragen” vermitteln will. eine firma auf dessen homepage zu lesen ist, sie sei ein “loyaler” und “objektiver” partner und von “medialer zukunft” spricht.

ich kann gar nicht oft genug sagen, wie froh ich bin, dass der richter mit dieser entscheidung meine meinung teilt. und: das ergebnis zeigt, dass es sich lohnt, für seine rechte zu kämpfen und sie zu verteidigen. ich hoffe andere studenten nehmen diesen vorfall als beispiel. es zeigt, dass man sich von klageandrohungen nicht abschrecken – und vor allem nicht einschüchtern – lassen sollte. nichts desto trotz wünsche ich natürlich keinem studenten, jemals in so eine situation zu geraten.

auch als student – oder blogger – hat man die selben rechte, wie jeder andere auch. und nur, weil das gegenüber ein professor, lehrender oder was auch immer ist, muss das nicht heißen, dass er alles (besser) weiß. wenn ihr euch ungerecht behandelt fühlt, dann macht den mund auf und sagt es. wichtig ist dabei, dass ihr objektiv bleibt und bei aussagen immer daran denkt, dass ihr diese im fall der fälle auch beweisen bzw. belegen müsst. lasst euch nicht zu emotionalen statements hinreißen. bleibt ruhig. veröffentlicht solche blogpost, tweets (u.ä.) nicht sofort. lest noch mal drüber, lasst andere gegenlesen, schlaft noch einmal eine nacht drüber. und wenn dann wirklich eine anzeige ins haus flattert: nehmt euch einen anwalt und beratet euch mit ihm darüber. wenn ihr lediglich eure meinung geäußert habt, habt ihr auch nichts zu befürchten (auch keine anwaltskosten, denn die trägt in so einem fall wie meinem, der staat bzw. das land).

die widerspruchsfrist gegen diesen richterspruch ist bereits verstrichen. ich habe seitdem nichts mehr aus berlin gehört. somit ist die ablehnung des strafbefehls – meinem kenntnisstand nach – rechtskräftig.

Mit Social Media zum Traumjob: Wer nix riskiert, kann auch nix verlieren! #stiegl

da ist es nun also raus: der schneeengel wird der neue social media manager der stiegl privatbrauerei zu salzburg. zu sagen, es wäre unglaublich, ist vielleicht ein bisschen falsch – natürlich habe ich daran und an mich geglaubt und auf dieses ziel konsequent hin gearbeitet-, aber doch ist meine freude riesengroß.

ich weiß es schon seit mittwoch. aber aus respekt zu den anderen bewerbern und auf die bitte von stiegl selbst, habe ich mit der veröffentlichung abgewartet, bis die anderen bewerber persönlich informiert werden konnten. ich kann euch eins sagen, das war ganz schön schwierig – wer mich kennt, kann sich vorstellen, wie sehr es mir unter den fingernägeln gebrannt hat, die freudige nachricht raus zu twittern! ;)

aber genug der vorworte. ich möchte euch an dieser – an meiner – “erfolgsgeschichte” teilhaben lassen und euch zeigen, wie man mit social media zum traumjob kommen kann. vorne weg: mit authentizität, ehrlichkeit, transparenz, ehrgeiz, selbsbewusstsein, ein bisschen mut und durchaus auch etwas glück.

ich muss dafür etwas ausholen, denn eigentlich begann alles 2007 mit diesem blog. damals war noch keine rede von social media managern. und natürlich auch noch nicht von mir. auch wenn ich anfangs recht überrascht ob des erfolgs dieses blogs war, habe ich nach einiger zeit das potential erkannt, dass im bloggen liegen kann. nein, ich dachte nicht ans geldverdienen. ich dachte daran, mir damit einen namen aufzubauen. bei google gefunden zu werden. “online-reputation”. natürlich hatte ich mit meinem “realen” namen ein einigermaßen leichtes spiel (so viele jochen hencke gibt es nicht), doch mit dem schneeengel war’s dann doch etwas schwieriger. und das alles war natürlich ein prozess. ich musste mir klar machen, dass das nicht von heute auf morgen passiert. und, dass ich dafür auch aktiv einiges tun muss: content produzieren, events besuchen, netzwerken, über twitter mit anderen kommunizieren, einfach präsent sein. es funktionierte. mein blog entwickelte sich prächtig, mein twitter-account auch. so langsam hatte ich mir einen kleinen namen gemacht. wurde wahrgenommen und somit auch öfter verlinkt. hinzu kamen einige projekte, die ich neben dem studium begleiten und zum laufen bringen konnte.

im letzten jahr stand dann die zeit des langen praktikums vor der tür und für mich die entscheidung, wie es denn nun weitergehen sollte. wie es der zufall so wollte, suchte gerade zu dieser zeit klaus eck einen praktikanten. klaus folgte ich schon seit einiger zeit bei twitter und war auch mit ihm über facebook vernetzt. dort stieß ich auch auf seine “ausschreibung”. ich kommentierte, versuchte mich & meine bisherige arbeit in dem kommentar gut zu verkaufen. mit heinz hatte ich inzwischen auch schon einen “fürsprecher”, der mich an klaus weiterempfahl. ein anruf folgte und ich hatte das praktikum.

bei klaus kam dann wieder der kollege zufall vorbei: stiegl suchte nach einem social media konzept und fragte bei ihm an. so kam eins zum anderen, ich hatte das vergnügen meiner kreativität in sachen stiegl und social media freien lauf zu lassen und mich am konzept zu beteiligen. ich bekam einen tiefen einblick in die philosophie des unternehmens und es baute sich natürlich auch ein kontakt auf.

bei der nissan freeride tour in fieberbrunn lernte ich dann auch christina, die (unter anderem) für die social media aktivitäten von stiegl (noch) verantwortlich ist – und einen super job gemacht hat – einmal persönlich kennen. so entstand eine zusammenarbeit, bei der ich mich als schneeengel (und auch @piefke) bei den projekten von stiegl einbringen konnte.

als es dann so weit war und plötzlich die stellenausschreibung als social media manager bei stiegl kam, war eigentlich klar, dass es nur eine person für den job geben könnte: mich. doch wie sollte ich die brauerei darauf aufmerksam machen, dass ich wirklich die perfekte person für den job bin?

ich musste aus der masse der bewerber irgendwie heraus stechen, mich sichtbar machen und natürlich auch nachhaltig ins gespräch bringen. die idee vom stieglman – von “jochen for stiegl” - war geboren.

warum wählte ich gerade facebook als passendes medium? naja, eigentlich logisch: facebook ist zur zeit nun einmal das größte netzwerk überhaupt und stiegl dort sehr präsent vertreten. twitter und mein blog nutzte ich, um auf die aktion aufmerksam zu machen. natürlich ging ich damit ein risiko ein. ich machte damit nicht nur andere auf die stelle aufmerksam, baute mir somit quasi eventuell andere konkurrenz auf und lief natürlich auch gefahr, für ein traditionsunternehmen wie stiegl zu “laut” aufzutreten. doch: “no risk, no fun”. und, wer nix riskiert, kann auch nix verlieren.

“jochen for stiegl” lief super an, besser als ich es erwartet hatte. innerhalb von gut einem tag hatte ich schon mehr als 100 “unterstützer” auf der seite versammelt. und was mich besonders bestätigte, dass es der richtige weg war, war, dass unter den 100 rund ein drittel nicht mit mir bei facebook vernetzt waren, sondern “von allein” gekommen waren.

und nein, ich habe natürlich nicht nur auf facebook, twitter und blog gesetzt, auch eine “klassische” bewerbung gab’s von mir. denn, verschließen wir nicht die augen, social media ist toll und klasse und super und überhaupt, aber doch nicht alles.

was mich verwunderte: niemand außer mir setzte auf social media kanäle, um auf sich aufmerksam zu machen oder wenigstens zu zeigen, dass man sich auch beworben hatte. ja, okay. natürlich besteht die gefahr, auch negativ aufzufallen, vor allem, wenn man den job am ende nicht bekommt. doch sind ehrlichkeit und transparenz nicht zwei haupteigenschaften, die ein social media manager, ein markenbotschafter, mitbringen sollte? auch aus diesem grund, stellte sich mir die frage gar nicht, ob ich meine bewerbung nun kommunizieren sollte oder nicht. ich glaube, eigentlich bin ich mir sicher, ich hätte auch keinen reputationsschaden erlitten, wenn es nichts mit stiegl geworden wäre. gut, es wäre sicher schwierig geworden, mich einer anderen brauerei zu verkaufen, aber auch das hätte ich notfalls geschafft. aber ich bin froh, dass ich es nicht muss. ich bin sogar sehr froh und überglücklich, dass es mit diesem traumjob geklappt hat. ich freue mich auf die herausforderung und das team, mit dem ich zusammenarbeiten werde.

ich möchte mich an dieser stelle natürlich auch bedanken. bedanken bei allen, die mich auf dem weg dahin unterstützt und auch gefördert haben. besonders bei klaus, anika, thomas, heinz, christina und hanna. und selbstverständlich bei allen unterstützern von “jochen for stiegl”, den twitterati, die meiner bewerbung einen retweet gaben, meinen followern überhaupt und euch, die, die dieses blog erst so groß gemacht haben, wie es heute ist.

was passiert nun eigentlich mit “jochen for stiegl”? ich werde die seite nicht schließen. ganz im gegenteil. ich möchte sie, wenn es die zeit (und natürlich auch mein neuer arbeitgeber) denn zulässt, weiter betreiben. sie soll eine plattform sein, auf der ihr euch bei den social media aktivitäten von stiegl einbringen könnt. ihr mir eure ideen und anregungen mitteilen könnt und somit auch teilhaben könnt an der erfolgsgeschichte. zusätzlich hab ich mir auch den twitter-account @stieglman gesichert. was ich damit mache, muss ich mir noch überlegen. wenn ihr vorschläge habt: immer her damit! ;)

mein fazit und auch tipps für andere, die nach ihrem traumjob via social media suchen:

- baut euch eine reputation auf
(aber glaubt nicht, dass das von heute auf morgen passiert, akzeptiert es als prozess)
- setzt euch mit dem unternehmen auseinander
- beteiligt euch bei aktionen, bringt euch ins gespräch
- kommentiert auf blog, facebook oder auch twitter
- versucht einen kontakt zu den markenbotschaftern aufzubauen
- denkt aber auch immer daran, dass social media nicht alles ist
- seid offen, ehrlich und transparent
- scheut nicht die konkurrenz
- seid bereit etwas zu riskieren
- stecht mit einer (oder mehreren) kreativen idee(n) aus der masse heraus
- seid selbstbewusst und konsequent
- seid einfach gut in dem was ihr macht
- seid vor allem ihr und spielt keine rolle

wenn ihr das beherzigt, dann klappt es bestimmt mit eurem (traum)job! und wenn es mal nicht klappt, lasst euch nicht davon beunruhigen. natürlich kann es immer menschen geben, die einfach besser in das gesuchte profil passen – deswegen seid ihr nicht unbedingt schlechter. das ist kein weltuntergang, seht und versteht es als chance.

Ich bewerbe mich als Social Media Manager bei #Stiegl

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es ist vielleicht eines der für mich zur zeit attraktivsten jobangebote zur zeit: stiegl sucht einen social media manager. natürlich habe ich mich dafür beworben. und nein, ich tue das nicht hinter vorgehaltener hand. transparenz ist das stichwort.

natürlich laufe ich gefahr, dass ich damit noch mehr menschen auf dieses jobangebot aufmerksam mache und die konkurrenz aktiv fördere. “konkurrenz belebt das geschäft”, sagt man so schön. aber ich bin von meinem qualitäten in dem bereich überzeugt, scheue den wettbewerb nicht. sollte in den augen der stiegl brauerei jemand anderes wirklich besser für diesen job geeignet, dann soll es so sein. dann bin ich wohl auch der letzte, der beleidigt von dannen zieht. dass ich sicher enttäuscht sein werde, das steht auf einem anderen blatt papier. doch wenn ich nicht aktiv mit meiner bewerbung für den job umgehen würde, dann wäre das nicht ich, dann wäre es nicht authentisch.

als ich von der stellenausschreibung erfahren habe, kam mir sofort der gedanke, dafür eine facebookseite einzurichten. was lag näher als über das größte soziale netzwerk für mich zu werben? innerhalb von etwas mehr als einem tag hatte ich auf “jochen for stiegl” schon 100 unterstützer auf der seite versammelt. was mich besonders gefreut hat: von den 100 waren rund ein drittel menschen dabei, mit denen ich bei facebook gar nicht vernetzt bin.

kein anderes produkt, keine andere marke verkörpert für mich besser das salzburger land. meine heimat. ganz zu schweigen davon, dass stiegl für mich wirklich zu den besten bieren der welt gehört. einen ganz unverkennbaren geschmack hat.

vielen wird es aufgefallen sein, dass ich in letzter zeit viel über stiegl geschrieben habe, auch einiges für stiegl gemacht habe. wie zum beispiel meine analyse zum ersten (kleinen) shitstorm, meine beteiligung als @piefke beim stiegl twitter-battle zum em-quali-spiel österreich-deutschland oder auch die biersession auf dem barcamp in graz. das kam natürlich von ungefähr. zu meiner zeit bei eck kommunikation hatte ich das glück, beim aufbau der social media aktivitäten von stiegl mitzuwirken und meine ideen mit einzubringen. auch ein grund, warum mir die bemühungen und der erfolg von stiegl in diesem bereich sehr am herzen liegen. ich habe mit freude gesehen, wie stiegl im social web laufen lernte – auch ein verdienst von christina, die stiegls social media kanäle bis jetzt sehr gut gesteuert und befüllt hat.

es gibt noch viele ideen in dem von uns ausgearbeiteten konzept, die umgesetzt gehören. und nichts würde ich lieber machen, als das selbst in die hand nehmen zu können. die chance ist jetzt da. meine bewerbung auch. und nein, ich setze natürlich nicht alles auf eine karte. ich weiß auch, dass facebook – egal wie groß das netzwerk inzwischen ist – nicht alles ist. natürlich habe ich auch eine “normale” bewerbung eingereicht. doch gerade facebook ist für stiegl ein wichtiger teil ihrer social media aktivitäten. kein wunder, bei fast 50.000 fans.

die kombination verschiedenster instrumente, der mix macht’s. ich hoffe, ich gehe damit den richtigen weg. nein, ich bin überzeugt davon. ich hoffe, ich kann damit auch stiegl von mir überzeugen. und wenn nicht, vielleicht ja jemand anderen? dass ich zur zeit auf jobsuche bin, das sollte nun wohl klar sein. :)

wenn ihr meint, dass ich den richtigen weg gehe, würde ich mich freuen, wenn ihr mich über “jochen for stiegl” unterstützt. sollte ich den job bekommen, winkt selbstverständlich eine große feier – natürlich mit stiegl bier! ;)

The Burning House – was nicht verbrennen darf

Feuerwehr

habt ihr euch schon mal überlegt, was ihr mitnehmen würde, wenn euer haus/eure wohnung brennen würde? was wären die habseligkeiten, die ihr dann schnell mit nach draußen nehmen würdet?

ja, ich weiß, in der schule hieß es beim feueralarm immer: alles stehen und liegen lassen und ruhig das gebäude verlassen. aber jetzt mal ehrlich, wer würde das machen – wirklich alles verbrennen lassen, wenn es denn möglich wäre, etwas zu retten?

schon seit einiger zeit gibt es das blogger-projekt “theburninghouse.com“. dort stellen menschen die sachen vor, die sie retten würden. mathias hat nun vorgeschlagen, dass wir das ganze auch in den deutschsprachigen raum übertragen. ja, warum eigentlich nicht? hier also meine gegenstände, die ich mit nach draußen nehmen würde:

 

Burning House

the burning house: das würde ich mit nach draußen nehmen

  • iphone (womit soll ich sonst twittern, dass mein haus gerade brennt?)
  • macbook (wo soll ich sonst die fotos vom brand bearbeiten?)
  • kappe (ich geh doch nicht nackt aus dem haus)
  • autoschlüssel (irgendwo muss ich ja schlafen)
  • portemonnaie (etwas kleingeld sollte man immer dabei haben)
  • moods (damit ich mir am feuer eine anstecken kann)

jeden tag soll nun jemand anderes seine (oder ihre) gegenstände vorstellen, die unbedingt gerettet werden müssen. bisher schon gebloggt haben mathias, iwona, petra und henric. es folgen noch natanja, clemens, richard, luca, kathi, martin und ash. natürlich können sich noch andere daran beteiligen – es ist jeder herzlich eingeladen, mitzumachen! es ist da natürlich auch egal, wenn mal an einem tag mehrere was posten. wichtig wäre halt nur, dass die aktion auch ordentlich untereinander verlinkt wird.

“Ich bin der Gipfel beim Nikon Fotowettbewerb”

Nikon_Gipfel_Blog

kennt ihr schon den fotowettbewerb von nikon österreich? echt eine schöne und kreative kampagne. und vor allem einfach. foto hochladen “ich bin…”-spruch ergänzen und abschicken. die anbindung zu twitter und facebook ist natürlich auch dabei.

die 200 bilder mit den meisten stimmen kommen am 10. juli dann in die nächste runde (bis 30. juni können noch fotos hochgeladen werden). aus diesen 200 motiven wählt dann eine jury die 50 besten aus und die bekommen dann preise. es geht los mit einem t-shirt mit dem eigenen spruch bis hin zu 1.500 euro + eine nikon d5100 + t-shirt.

mir persönlich würde ja schon so ein t-shirt reichen, deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr mein bild, “ich bin der gipfel”, unter die 200 fotos wählen würdet. abstimmen könnt ihr übrigens einmal pro tag – hab also nichts dagegen, wenn ihr mir jeden tag eure stimme gebt! :)

das bild habe ich übrigens im august 2009 auf dem reißrachkopf (rauris) gemacht. ich hab damals mitgeholfen, das kreuz aufzustellen.

achso, noch etwas: “das kreative konzept” zu diesem wettbewerb kommt übrigens aus slowenien. kann sich so manche agentur aus österreich (aber auch deutschland) mal eine scheibe von abschneiden: so einfach kann user-beteiligung sein.

Die Bahn twittert nun also auch

@db_bahn

ja – da ist sie nun also, die deutsche bahn bei twitter. schön. und ja, der twitterauftritt ist gut gelungen, bzw. es scheinen genug personelle ressourcen dahinter zu stecken, dass die anfragen, die per microblog rein kommen, auch beantwortet worden können. viel mehr gestaltungsspielraum bietet twitter ja nun auch wieder nicht. es wird über twitter kommuniziert – mehr erwarte ich ja eigentlich gar nicht.

gestern früh startete der account offiziell – inzwischen gibt es schon über 5.600 follower. das ist ordentlich. kann man eigentlich aber auch bei so einem großen unternehmen wie der bahn auch erwarten (vorausgesetzt das angebot stimmt). gut, ob nun zwischen 20 und sechs uhr und am wochenende kein twitterati bahn fährt, darüber lässt sich streiten. aber man soll es ja nun auch nicht übertreiben. eine telefonhotline gibt’s ja schließlich auch noch. wobei ja nun eigentlich am wochenende – zumindest samstags – tagsüber auch jemand per twitter erreichbar sein könnte.

ich bin auf jeden fall froh, dass die bahn den kanal – wie schon gesagt – als kommunikationsmittel benutzt und nicht als marketingplattform. so wie sie es mit dem facebook-chefticket probiert haben (meine meinung dazu kennt ihr ja).

allerdings frage ich mich, genauso wie robert, ob denn das nun so innovativ ist. ob das nun der große schritt in richtung social media ist.

ich finde es gut, dass die damen und herren hinter dem account auch versuchen aufzuklären, warum nun ein zug getauscht wurde, warum er verspätung hat o.ä. ein schritt in die richtige richtung. aber ja, was wäre denn nun eigentlich so richtig innovativ gewesen?

ich habe schon vor einiger zeit mit achim darüber diskutiert, was die bahn denn machen könnte, um social media mäßig vorn dabei zu sein. ähnlich wie robert hatten wir die idee einer plattform. dort können die menschen eintragen, welcher zug gerade verspätung hat und andere, die den gleichen zug benutzen wollen, können diese information dann abrufen. so weiß man – besten falls -, ob der zug verspätung hat, bevor man sich auf den weg zum bahnhof macht. die bahn könnte diese plattform dann mit infos füllen, warum denn nun ein zug zum beispiel verspätung hat (triebwerksschaden, person im gleis, personenschaden etc.). natürlich wäre das sicher aufwendig, aber auch ein echter mehrwert. warum und wieso das einen echten mehrwert bringen würde, darüber hat sich robert ja nun schon sehr ausführlich ausgelassen.

mein fazit zu @db_bahn sieht eigentlich genauso aus, wie roberts: es ist schön, dass die bahn das nun macht. eine hysterie löst das nun aber nicht bei mir aus. ich hoffe, das ist nur der erste schritt und es folgen weitere. vielleicht versucht die bahn es ja noch einmal “richtig” mit facebook. also nicht, um tickets zu verkaufen, sondern um zu informieren, zu kommunizieren und transparenz zu zeigen. und vielleicht greift sie ja auch mal die idee der plattform auf. mit einem gewissen team sollte die umsetzung doch eigentlich machbar sein, oder habe ich da zu hohe ansprüche?

google zeigt in den usa übrigens schon, dass so etwas mit bussen funktioniert. vielleicht öffnen sie diese plattform ja auch bald mal für europa und es lässt auch für die bahn öffnen?

Der @piefke twittert live vom Spiel Österreich-Deutschland #autvsger

deutschland-trikot

es liegt wieder einmal eine ereignisreiche woche vor mir. nachdem ich gestern für die sparkasse vom sparkassentag in graz getwittert habe und ab morgen als festivalreporter für das grazer geschäft “infected” auf dem springfestival unterwegs sein werde, verschlägt es mich am freitag nach wien.

dort werde ich als @piefke (ja, der account gehört wirklich mir) live vom em-quali-spiel österreich-deutschland twittern und mir mit jürgen hofer ein twitter-battle liefern (jürgen übernimmt den ösi-, ich den piefke-part – verständlicher weise). eine lustige idee, die wieder einmal stiegl hatte – diesmal in zusammenarbeit mit 90minuten.at. dort wird das twitter-match auch live “übertragen”.

um richtig und authentisch vom spiel und der stimmung berichten zu können, wurden wir mit einem pressepass fürs spiel ausgestattet, was mich besonders freut. ich werde sicher dann mal während des spiels herum gehen, um euch ein paar eindrücke aus den verschiedensten blocks liefern zu können – ok, den österreichischen fanblock werd ich vielleicht lieber auslassen. die waren auch schon 2008 auf mich im deutschland-trikot nicht so gut zu sprechen… :)

auch wenn sicher ein paar tweets über den @schneeengel kommen werden, werde ich den großteil meiner berichterstattung auf den piefke-account verlagern. also, ihr seid herzlich eingeladen, dem @piefke auf twitter zu folgen. aber sonst bekommt ihr natürlich auch alles über den hashtag “autvsger” mit. ganz besonders würde es mich natürlich freuen, wenn ihr euch am battle beteiligt – je mehr da mitmachen, desto lustiger wird’s.

am donnerstag abend wird es ab 20.30 uhr eine erste diskussionsrunde mit uns geben, bevor es dann am freitag richtig los geht. aber auch schon jetzt gibt es kleine neckereien über twitter. ihr verpasst also nichts, wenn ihr jetzt schon mit dabei seid! ;)

ich freu mich auf jeden fall auf das spiel und hoffe ihr habt dann auch spaß an unserem twitter-battle!

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