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Erinnerungen in Jewel-Violet-Papaya #MeinErstesAuto

schneeengel

Die Ergo Direkt Versicherungen haben ein neues Online-Magazin gestartet und lassen zum Start per Blogparade die Erinnerungen an #MeinErstesAuto aufleben. Wer mir länger schon folgt, weiß vielleicht noch, dass mein erstes Auto (theoretisch) noch lebt. Ich habe es in Österreich für viel Geld restaurieren lassen und leider steht es immer noch dort. Was das Problem ist? Die Restauration hat sich ziemlich lange hingezogen, weil sie doch etwas komplizierter war. Jetzt ist der letzte HU-Termin schon drei Jahre überzogen. Dementsprechend kann ich ihn gerade nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegen.

Keine HU in Österreich

Da ich in Österreich aber keine HU machen lassen kann, steht er nun schon wieder mehr als ein Jahr beim Ford-Händler. Eigentlich wollte er ihn von Salzburg rüber nach Freilassing bringen lassen. Dort hatte ich schon mit einem anderen Ford-Händler geklärt, dass er sich um die HU etc. kümmert. Bevor die Grenzen geschlossen wurden, fuhr regelmäßig ein Autotransporter dort hin. Macht er aber jetzt nicht mehr. Ich habe jetzt letztens ein paar Transport-Unternehmen angeschrieben, was mich der Spaß kostet, wenn sie mir den Wagen nach München bringen. Auf die Antworten warte ich noch. Ein billiger Spaß wird das wohl eher nicht, aber ich habe schon so viel Geld in das Auto gesteckt, das wird das die Summe auch nicht mehr fett machen.

Ford Escort auf der Heimalm in Rauris #MeinErstesAuto

Bis auf die Heimalm in Rauris habe ich es mit dem Escort geschafft.

#MeinErstes Auto: Ford Escort xr3i Cabrio

Das nur zur Einführung und warum mein erstes Auto theoretisch noch lebt, ich es nur gerade nicht nutzen kann. Um was für ein Auto geht es eigentlich? Es geht um ein Ford Escort xr3i Cabrio (MK6), Baujahr 1993 in der Michael Schumacher Edition. Die Michael Schumacher Edition zeichnet sich vor allem durch den 130 PS starken Motor (was damals wirklich richtig gut war) und die Recaro-Sportsitze (bei mir in Leder) aus.

Mir gehört der Wagen seit 2002, davor gehörte er meinem Dad. Es was das erste Auto, dass ich direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung fahren durfte und als ich mit meinem Dad dann für ihn einen Mazda MX5 kaufen ging, bekam ich den Escort für 2.000 Euro. Wie mit allen seinen Autos ging mein Vater natürlich auch mit dem Cabrio sehr pfleglich um, ein Schnäppchen also.

Ford Escort an der Leonhardhütte in Kärnten #MeinErstesAuto

Auch beim Almcamp auf der Leonhardhütte, war mein Escort dabei.

Wir sind die coolsten, wenn wir cruisen

Mit dem Wagen habe ich mit meinen Freunden viele Cruising-Touren übernommen, über den Ku’Damm, an den Schlachtensee, ins Umland und in die Berge bin ich natürlich auch sehr oft mit ihm gedüst. Manchmal diente er auch einfach nur als Musikanlage beim Grillen. Es gibt so viele Anekdoten und Geschichten zu erzählen, darüber könnte ich wahrscheinlich ein eigenes Blog füllen. Mehrfach war der Wagen eigentlich schon ein Totalschaden, unter anderem hat mir mal Unter den Linden in Berlin jemand die Vorfahrt genommen oder ein anderes Mal, als ich mit Motorschaden auf der zweispurigen A8 liegen blieb und einen ordentlichen Stau verursachte.

Ford Escort xr3i Cabrio #MeinErstesAuto

Das letzte Foto vor der Restaurierung

Mit 130 PS nicht untermotorisiert

Durch die 130 PS hatte er für seine Zeit eine wirklich ordentliche Leistung und auch als ich ihn dann schon hatte, waren die meisten Proll-Golfs oder 3er-BMW kein Problem beim Ampelstart. Und auch auf der Autobahn konnte man gut mithalten: Geschlossen fuhr er laut Tacho seine 225 km/h, offen war bei 200 Schluss. So kam es auch, dass wir öfter mal am Wochenende zu Burger King gefahren sind – allerdings nicht zu einem an der Stadt, sondern rund 150 freigegebene Autobahnkilometer entfernt.

Ford Escort xr3i offen #MeinErstesAuto

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen musste auch das Verdeck geöffnet werden.

Eine Verschrottung bring’ ich nicht übers Herz

Der Wagen begleitete mich dann auch nach Graz und Salzburg – und kurz vor der letzten anstehenden HU hieß es dann halt: Schrottplatz oder noch einmal richtig Geld investieren. Nicht nur wegen den vielen Kilometern, die wir gemeinsam zurückgelegt haben (eine Viertelmillion steht auf der Uhr), kam eine Verschrottung nicht in Frage, sondern auch wegen der Erinnerung an meinen Dad. Mein Vater ist nämlich vor ein paar Jahren gestorben und das Auto für mich die letzte wirkliche “anfassbare Erinnerung” an ihn. Irgendwie ist er durch das Auto doch noch greifbar und in meiner Nähe. Und das macht dieses Auto nicht zu irgendeinem Auto, sondern eben zu einem ganz besonderen.

Ford Escort xr3i Cabrio #MeinErstesAuto

Mit dem Escort durch die Steiermark.

Was war euer erstes Auto?

Was sind eure Erinnerungen an euer erstes Auto? Was verbindet ihr damit? Konntet ihr euch auch nur sehr schwer davon trennen oder war es für euch eher ein Alltagsgegenstand? Macht doch mit bei der Blogparade #MeinErstesAuto! Es gibt sogar etwas zu gewinnen: Als Hauptpreis winkt ein Amazon-Gutschein im Wert von 300 Euro.

Weitere Artikel zur Blogparade #MeinErstesAuto:

 


Disclaimer: Ich war bei der inhaltlichen Konzipierung des neuen Online-Magazins und der Idee zur Blogparade nicht gaaaanz unbeteiligt (jetzt habt ihr auch mal eine Antwort auf die Frage, was ich als Content Konzeptioner so unter anderem mache) und mache deswegen natürlich außer Konkurrenz mit. Also: Noch mehr Chancen für euch, die Amazon-Gutscheine abzustauben! 😉 Alle weiteren Infos zur Blogparade gibt es im Ergo Direkt Blog

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